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Nachhaltigkeit

Kinder sind unsere Zukunft, denn sie bestimmen den Weg, den unsere Gesellschaft beschreiten wird. Wohin dieser Weg führen wird, hängt sehr entscheidend von den Chancen für erfolgreiches Lernen und gesundes Aufwachsen eines jeden Einzelnen ab. Leider sind diese Chancen Kindern und jungen Menschen sehr unterschiedlich geboten.

Wir zielen darauf ab, Kinder langfristig zu mehr Bewegung zu animieren. Um dieses Ziel zu erreichen, planen wir in nächster Zukunft:

Der speed4-Check

Unter Leitung von Prof. Dr. Theodor Stemper von der Bergischen Universität Wuppertal wurde der „speed4-Check“ entwickelt. Dahinter verbirgt sich eine umfassende Analyse, die zum einen die Leistungen der Primarschüler im speed4-Parcours in Relation zu Alter und Geschlecht setzt und zum anderen über weitere Testverfahren am Rande der speed4-Meisterschaft die Verbindung zu sportmotorischen Fähigkeiten und Fertigkeiten herstellt. Im Ergebnis stellt der speed4-Check eine umfassende Abbildung der sportlichen und motorischen Leistungsfähigkeit von Kindern dar.

„Für Städte und Gemeinden, aber auch für Schulen und nicht zuletzt für die Eltern sind die Ergebnisse des speed4-Checks von hoher Bedeutung. Denn unsere Auswertung fördert die Defizite zu Tage, auf die im Alltag der Kinder dann effektiv Einfluss genommen werden kann“, erklärt Prof. Dr. Theodor Stemper. So hat der Wissenschaftler auf Basis seiner ersten Analysen in Wuppertal ein Ergebnisraster angefertigt, nachdem die Kinder in drei Bewertungsklassen eingestuft werden: Während in der besten Bewertungsklasse „Talentförderung“ eine hohe sportliche Begabung und Affinität attestiert wird, die „bei Interesse weiter gefördert werden soll“, läuten in der Bewertungsklasse „Bewegungsförderung“ die Alarmglocken. Hier führt das Ergebnis zu der Handlungsempfehlung, dass Kind im Sportverein aktiv werden zu lassen und/oder einen Motopädagogen zu Rate zu ziehen. In der Mittelkategorie, welche die Wissenschaftler mit der Bezeichnung „Sportförderung“ überschrieben haben, wird zur weiteren Unterstützung der körperlich-sportlich normalen Entwicklung auch die Mitgliedschaft in einem Sportverein empfohlen.

Zukünftig soll der speed4-Check auch in der Schweiz eingeführt werden. Wolfgang Alexander Paes, Erfinder von speed4: „Mit der Verbreitung der speed4-Meisterschaft bringen wir bereits viele Kinder in Bewegung. Mit der flächendeckenden Durchführung des speed4-Checks gehen wir noch einen Schritt weiter und leisten einen hohen gesellschaftlichen Beitrag, um unseren Kindern einen sportlichen und damit gesunden Lebensweg zu ermöglichen.“

Die Ballschule Heidelberg

Das Nachhaltigkeitskonzept „Ballschule Heidelberg“ wurde 1998 von Prof. Dr. Klaus Roth (Universität Heidelberg) gegründet und ermöglicht es den Kindern, das „ABC“ des Spielens zu erlernen. Die Ballschule vermittelt koordinative, technische, sowie taktische Grundkompetenzen des Ballspiels. Zudem werden die Kinder in Teams eingebunden, so dass auch der soziale Aspekt gefördert wird.
Hinter der Ballschule Heidelberg stecken zwei Hauptziele:

• Kinder sollten nicht zu frühzeitig in einem Sportspiel spezialisiert werden, sondern
in ihrer geistigen, emotionalen und motorischen Entwicklung ganzheitlich - zum Allrounder - ausgebildet werden.

• Die Ballschule wirkt als „Nachhaltigkeitsmotor“, weil sie Kinder in ihrer kreativsten Lebensphase (zwischen 3 und 10 Jahren) durch altersgerechte Sportspiele und -übungen fördert, Kinder über die gesamt Lebensspanne hinweg an Sport und Bewegung bindet
und sie für das Thema „vielseitiges und selbsttätiges Spielen“ sensibilisiert.